Wider des Vergessens

Gegen das Vergessen - Am Dienstag, 17.02.2026, hat die Q2, begleitet vom Vorsitzenden des Förderverein Stefan Husemann und den Kolleg*innen Frau Klöpping, Frau Schmidt und Frau Alpan das KZ Buchenwald besucht.

Vor Ort haben die Schüler*innen in Gruppen an Führungen über das Gelände teilgenommen. Unsere Schüler*innen haben dabei mit hervorragender Vorbereitung, großem Anstand und Respekt die Gedenkstelle besucht und das Programm aktiv aufgenommen. Mit reflektierten Rückfragen und Ergänzungen haben sie das Geschehen aktiv mitgestaltet. In unseren Gesprächen haben wir den Eindruck gewonnen, dass sie das Gesehene und Gehörte tief verarbeitet haben.

Trotz der niedrigen Temperaturen und der langen Fahrtzeit haben wir die Rückmeldungen erhalten, dass diese Exkursion jede Mühe wert war und die Schüler*innen sich auf diese Fahrt in Zukunft für alle Schüler*innen der Abschlussklasse Q2 wünschen.

Es war insgesamt eine absolut positive und lohnenswerte Fahrt gewesen.

Zum heutigen Projekttag „Wider das Vergessen“ anlässlich des Holocaust-Gedenktags besuchte der komplette Jahrgang 6 der Europaschule Bielefelds jüdische interessanten Orte. Die 120 Schülerinnen und Schüler, sowie deren Betreuer und Lehrerin und Lehrer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe konnte in drei Bausteinen jüdisches Leben heute und im Nationalsozialismus entdecken. Der erste Baustein war ein Besuch der Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde „Beit Tikva“. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler das Gebäude der Synagoge erkunden, Fragen zur jüdischen Religion und zur Geschichte der Gemeinde stellen sowie eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten genießen. Der zweite Baustein war der Besuch des Museum Wäschefabrik. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler viel über die Geschichte der jüdischen Gründerfamilie, deren weiteren Lebensweg, den Verkauf an die Nationalsozialisten sowie die weitere Entwicklung des Museums und der Fabrik erkunden. Durch die Hallen in historisch originalem Zustand konnte hier ebenfalls eine Führung gemacht werden. Der dritte Baustein bestand aus einem Arbeitsblatt und einer Art Suchspiel zu Stolpersteinen. Stolpersteine sind kleine Gedenk-Pflastersteine, die an jüdisches Leben vor und während der NS-Zeit erinnern und nochmal bewusst machen, wie viele persönliche Schicksale des Stadtbilds Opfer der Nazis wurden.  Die Schülerinnen und Schüler konnten an den beiden Orten sowie in der Stadt Stolpersteine finden und sich eingehend damit beschäftigen.

Der 5. Jahrgang hat sich am Projekttag (27.01.) mit verschiedenen internationalen Kochrezepten auseinandergesetzt und diese gemeinsam gekocht oder gebacken. Die Klasse 5b hat heute zum Thema ‘Sehen, Hören, Fühlen und Riechen und Schmecken von Vielfalt’ Crêpes gebacken und mit vielen bunten Toppings vielfältig belegt. Dabei kreierten sie ihre Crêpes nach dem Motto ‘Eine Klasse ohne Vielfalt ist wie ein Crêpe ohne Topping’.  Zu ihren Produkten erstellten sie ein Plakat mit ihrem Motto und selbstgestalteten Crêpes-Rezepten und präsentierten dieses sowie kleine Kostproben vor den Mit-SuS des JG 5. 

Die Klasse 5c hat einen russischen Kuchen, American cake Pops, britische Sandwiches, deutsche Spieße und orientalische Dips gemacht. Wie lecker!😍

Projekttag “Wider des Vergessens” 2025 mit dem Jahrgang 10:

Erinnern. Verstehen. Verantwortung übernehmen.

Im Rahmen eines Projekttages zum Holocaust-Gedenken (27.01.) besuchte der 10. Jahrgang zur Vorbereitung die KZ-Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg.

Jede Klasse nahm an einer individuellen Führung mit einem Guide der Gedenkstätte teil. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers, den Schicksalen der Häftlinge und den Folgen von Ausgrenzung, Gewalt und Menschenverachtung auseinander.

Der Besuch hat viele nachdenklich gemacht und gezeigt, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten – gerade heute.

Tag "Wider des Vergessens" 2025 in der EF:

Als Vorbereitung im Vorfeld auf den Tag „Wider des Vergessens“ gab es einen Stadtrundgang durch Herford. Mit Stationen über die App Biparcours  informierten sich die Schüler*innen der EF über verschieden Orte jüdischen Lebens und was aus diesen Orten heute geworden sind. 

In erster Linie haben sie sich mit der Geschichte auseinadergesetzt und Herford als wichtigen Ort im Nationalsozialismus wahrgenommen sowie sich die Stolpersteine angeschaut. Im Anschluss machten die Schüler*innen Fotos und dokumentierten ihre wahrgenommenen Eindrücke und Informationen. 

Am Tag 27.01.2026 wurden die Infos intensiv aufbereitet und die Schüler*innen entwickelten Lernprodukte, die in die App Biparcours eingefügt wurden und für zukünftige Jahrgänge genutzt werden können.

Im zweiten Schritt wurden für das Theaterstück im Mai Masken erstellt, die im Rahmen des Projekts verschiedene Gesichtsausdrücke aufzeigen.

Das Stück verdeutlich Gewalt und die Entstehung von Rechtsextremismus.